Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - Heidemarie Wieczorek-Zeul

Dokumentierter Mobbingschutz gemäß § 6 ArbSchG ? - Mein Antrag auf Informationsfreiheit gemäß § 7 IFG Bund, gerichtet an die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - Heidemarie Wieczorek-Zeul.

Eine Zwischennachricht.

Das abschließende Schreiben Seite 1 / Seite 2 gibt Veranlassung zu denken, dass etwas bei dem Arbeitsschutz gegen Mobbing im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung doch nicht stimmt. So gibt es offensichtlich kein griffiges und sanktionsbewährtes Beschwerdesystem gegen Mobbing; sodass möglicherweise mobbingrelevante Komponenten eines möhlicherweise vorhandenen Personalentwicklungskonzeptes nicht eingehalten und / oder beachtet werden. - Eine wesentliche Voraussetzung, dass Mobbing entstehen kann.

Noch unglaubwürdiger wird die Darstellung der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wenn der dortige Personalrat der Frau Ministerin Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul Günstlingswirtschaft und Mobbing vorwirft:

Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul

Ministerium meutert gegen die „Rote Heidi“

Von N. HARBUSCH und D. SCHLÜTER

Berlin – Dicke Luft im Bundesentwicklungsministerium (BMZ). Der Personalrat wirft Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) Günstlingswirtschaft und Mobbing vor. Aufstand im Ministerium!

 

Entwicklungsministerin Heidemarie Wiezcorek-Zeul

Unter Druck: Entwicklungsministerin Heidemarie Wiezcorek-Zeul (65, SPD)

Der Personalrat will der Ministerin bei der Personalversammlung am 19. Juni die Rote Karte zeigen.

In der Einladung werfen die Arbeitnehmervertreter der „Roten Heidi“ vor, ihren „politischen Freundeskreis“ mit Posten zu versorgen.

Bei der Besetzung von attraktiven Auslandsposten würden „ausschließlich Kollegen aus dem unmittelbaren dienstlichen oder persönlichen Umfeld“ der Ministerin unterstützt. Von einem „Versorgungswerk“ ist die Rede. „Parteipolitische Nähe“ werde „höher bewertet als objektive Qualifikationskriterien.“

Nach BILD-Informationen geht es u. a. um Eckhard Deutscher (SPD) und einen Topjob bei der OECD in Paris.

 

 

Ferner um den Ex-Sprecher der Ministerin, Markus Weidling, bald Berater an der UN-Botschaft in New York.

„Ein Schlag ins Gesicht qualifizierter Bewerberinnen aus dem BMZ“ sei auch die Bestellung von einer Seiteneinsteigerin zur Unterabteilungsleiterin im Ministerium (7200 Euro Gehalt/Monat), schrieb der Personalrat.

Darüber hinaus wirft der Personalrat der Ministerin rüden Umgangston vor. Es soll, so erfuhr BILD, um Aktenwürfe und derbe Ausdrücke wie „A…loch“ gehen.

 

 

Was sagt die Ministerin?

Heidemarie Wieczorek-Zeul zu BILD: „Die Vorwürfe sind nicht zutreffend. Eine Bevorzugung gibt es nicht. Der Umgangston ist bei uns sachlich, professionell und anständig.“

Quelle: Bild.de 12.06.2008

Mobbing bei mangelhaftem Arbeitsschutz und Beschwerden über Mobbing sowie Günstlingswirtschaft einfach nur zu Verneinen klingt ziemlich unglaubwürdig !

Weitere Bewertungen finden Sie im Schlußbericht dieser Studie